Middelfart, DK

Mit Daniel und Lini von der EigenArt verabredeten wir an diesem Tag erst nach Middelfart zum Stadthafen zu fahren und dann am Nachmittag weiter zum Yachthafen Middelfart zu fahren. Die Strecken waren beide sehr kurz, aber da wir dringend einkaufen mussten, war der Zwischenstopp in Middelfart in der Stadt eine gute Lösung.

Schon als wir aus dem Hafen raus fuhren, trafen wir die erste Herde Meerschweinchen. Zur Erklärung: In dem deutschen Touri-Infozettel steht, dass man am Strand lang spazieren kann und Merschweine beobachten kann. Aus dem englischen Infozettel haben wir dann erfahren, dass es Schweinswale und nicht Merschweine sind, die man beobachten kann. Es waren also Schweinswale, die an uns vorbei zogen. Jan sah sogar eine Robbe, die nah an unserem Boot vorbei schwamm.

Kurz hinter Strib durchquerten wir die erste Kleiner-Belt-Brücke zwischen dem Festland und der Insel Fünen. Da der kleine Belt hier schmal ist, war hier die Strömung ganz besonders stark. Unter der Brücke sahen wir ein anderes deutsches Boot, dass beim Segeln im Windschatten der Brückenpfeiler Geschwindigkeit verlor und von der Strömung fast an den Pfeiler getrieben wurde. Nur durch das schnelle Anschalten des Motors konnten sie eine Kollision verhindern. Auch wir mußten kurz den Diesel anschmeißen, um durch den Windschatten gegen die Strömung zu kommen, hatten uns aber klar von den Brückenpfeilern gehalten.

Im alten Stadthafen legte man sich an die Kaimauer. Es lagen viele alte Segelboote und Fischerboote und nur 3 Yachten im Hafen. Als die EigenArt kam, zogen wir 5 zusammen los in Richtung Supermarkt. Auf dem Weg schauten wir uns die engen Gassen mit den kleinen, alten Häusern der Altstadt und die belebte Fußgängerzone an. Zurück im Hafen gab es noch ein leckeres Markrelen-Sandwich vom kleinen Fischimbiss, bevor es auch schon wieder weiter ging.

Es waren 5 Meilen zum Yachthafen, der auf anderen Seite der Landzunge lag. Wir konnten den ersten Teil schön durch den kleinen Belt segeln. Als wir um die Landzunge herum gefahren waren, kam Flaute. Langsam und leise trieben wir durch den schmalen Sund und beobachteten die Schweinswale, die um uns herum schwammen. Sie waren schwer zu sehen, da sie klein (ca. 1-1,5m) sind und sie immer nur kurz auftauchten. Doch teilweise kamen sie richtig nah. Wir drehten sogar um und folgten einer Herde. Dann kam die EigenArt und ein zweites kleines deutsches Boot. Zu dritt fuhren wir eine Weile und unterhielten uns. Kaffeklatschsegeln mit max. Geschwindigkeit von bis  zu 1,5 Knoten.

Der Hafen war riesig und voll. Viele einheimische Boote, aber auch einige Deutsche. Später am Abend, als Helene schlief, kamen Daniel und Lini noch einmal vorbei und führten uns in die Seglertradition „Sherry“ ein.

Hier kommen Daniel, Lini und Helene in den alten Stadthafen von Middelfart.

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Zu fünft machen wir uns auf den Weg zum Supermarkt.

 

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Und erkunden auf dem Weg noch etwas das Stadtzentrum.

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…um anschließend uns in den Yachthafen von Middelfart zu verholen…

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…durch den schönsten Teil des kleinen Belts, in Begleitung vieler „Mehrschweine“ (die man hier auf dem Foto vergegblich sucht)

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Es ist ein entspanntes Treiben und stehen im Strom. Hier ein Bild  von uns von der EigenArt Crew geschossen…

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