Mårup, Samsø, DK

Von Grenå ging es am nächsten Tag weiter zu der Insel Samsø. Es waren ca. 30 Meilen, die wir heute hinter uns bringen wollten. Der Wind kam wie wir es gewohnt sind, von vorne – diesmal allerdings schwach. Zum kreuzen war uns die Strecke zu lang, daher motorten wir anfangs. Gegen Abend klarte der Himmel auf und die tief stehende Sonne tauchte Samsø in ein warmes Licht. Wir fuhren eine ganze Strecke an der schönen Küste entlang. Die Insel ist sehr hügelig mit grünen Wiesen und Wäldern umzäunt von einer hohen Steilküste. Im Hafen in Mårup herrschte Sommerstimmung. Er war zwar relativ leer, wirkte aber trotzdem belebt. Alle saßen draußen und es roch nach Grillfleisch. Die EigenArt, die den Hafen in Grenå eine ganze Weile nach uns verlassen hatten, schienen einen einen früheren Hafen gewählt zu haben. Wir suchten den Horizont nach dem kleinen Boot ab, fanden es aber nicht.

Für den nächsten Tag waren Dauerregen und Starkwind vorher gesagt. Wir entschieden uns im Hafen zu bleiben. Geplant war sowieso ein Hafentag auf Samsø, da wir uns die Insel anschauen wollten. Ganz so stark wurde der Wind dann doch nicht, aber es regnete den ganzen Tag ununterbrochen. Am Nachmittag schipperte die EigenArt in den Hafen. Sie lassen sich von solchem Schietwetter meist nicht aufhalten. Erst gegen Abend riss der Himmel auf und wir entschieden uns zu einer Joggingrunde, um wenigsten etwas von der Insel zu sehen. Das Highlight auf der Joggingrunde war das Pony, dass wir unterwegs trafen. Außerdem kamen wir an Kürbisfeldern vorbei und liefen durch das kleine Dorf Mårup. Der Auslauf und die frische Luft taten gut, nachdem wir den ganzen Tag in unserer Höhle verbracht hatten. Da das Wetter am nächsten Tag nur geringfügig trockener werden sollte, entschieden wir uns dagegen, auf Samsø zu bleiben, um die Insel anzuschauen. Stattdessen würden wir weiter gen Heimat segeln.

 

Schwacher Wind von vorn hilft nicht viel, wenn man 30 sm schaffen will, ansonsten war es wieder Bilderbuch-Wetter.

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Zwischenzeitlich sogar genug zum Segeln…

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Von Samsö bekamen wir leider nicht viel zu sehen, aber vom Wasser sieht die Insel sehr schön aus…

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Der Hafen von Marup war recht verwaist, aber gemütlich…

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