Endelave, DK

Nach Samsø fuhren wir weiter zur nächsten Insel Endelave. Der Turn war schaukelig. Mit Strom und Starkwind von vorne kreuzten wir uns durch den Regen und die spitzen Wellen warfen uns hin und her. Es Regenete die ersten Stunden recht durchgehend und in den Schauern verschwand die Welt um uns herum im Grau. Wie immer sind wir vor der EigenArt los gefahren, doch als wir in Endelave in den Hafen fuhren, lag sie schon da und wartete auf uns. Die haben doch geschummelt! Daniel und Lini hatten den mutigen Kurs durch das flache Wasser bei Samsø gewählt, was ihnen einem Umweg von 5 Meilen ersparte.

Da wir ein paar lebensnotwendige Lebensmittel wie Käse, Kaffee und Bier brauchten, holten wir unseren knallroten Hackenporsche raus und zogen los. Auf der Suche nach einem Supermarkt befragten wir Passanten. Ein älteres Paar, das es unsere Frage mit bekommen hatte, unterbrach und fragte, was wir denn bräuchten. Sie hatten wohl noch Lebensmittel aus ihrem Garten. Wir versicherten, dass es nicht dringend sei und bedankten uns für die Hilfsbereitschaft. Die kleine Insel Endelave hatte ein ebenso kleines Dorf mit einem ebenso kleinen Tante Emma Laden, der Samstags leider zu hat. Daher spazierten wir ohne Lebensmitte zurück zum Hafen. Unterwegs entschädigen wir uns mit Pflaumen und Himbeeren, die am Straßenrand wuchsen.

Jan meinte gerade, dass ich bei Endelave unbedingt „das architektonisch glanzvoll errichtete Duschgebäude“, erwähnen sollte. Das Dusch- und Toilettehaus hat tatsächlich einen Preis bekommen. Es war auch ganz ok. Immerhin nicht so oll, wie die anderen dänischen Duschgebäude. Komischerweise hatten sie wieder einmal die Fenster vergessen, was dazu führte, dass auch der Superbau schon in den Duschen müffelte. Großer Unterschied zu den schwedischen Duschen ist übrigens der Zahlautomat, der nach Ablauf der 3-5 Minuten das Wasser abstellt. Der Spaß wird mit Münzen oder Karte bezahlt. Oft muss man auch Strom und Wasser ab Steg seperat mit der Servicekarte bezahlen. Da machte die „Servicekort“ im Göta Kanal mehr Spaß! Und einen Hafenmeister bzw Hafenbüro gibt es auch nicht. Nur noch Automaten. Dafür ist die Wlan Abdeckung in den Häfen um einiges besser, als in Schweden.

 

Im Hafen von Endelave machen wir neben der EigenArt fest…

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…und erkunden das kleine Dorf.

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Sicher ist dies nicht das Tor zu Welt, aber wohin dann?

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