Anholt, DK

Am nächsten Tag ging es dann fuhren wir dann endlich los. Der Wecker klingelte um 6 Uhr und kurze Zeit später verließen wir den Hafen. Es waren 58 Meilen bis zu der kleinen Insel Anholt mitten im Kattegat. Endlich mal wieder freies, offenes Meer. Das hatten wir seid der Überfahrt von den Aland-Inseln nach Schweden nicht mehr.

Da der Wind nun nicht mehr ausreichte, mussten wir den größten Teil der Strecke motoren. Aber immerhin war es fast den ganzen Tag sonnig und vor allem regenfrei. Pipi, der Pinnenpilot, gab ziemlich bald mal wieder seinen Geist auf. Also wurde durchgehend gesteuert, was wir eigentlich die letzten Wochen in den Schären und in den Kanälen sowie überwiegend gemacht haben. Doch wenn man lange Strecken motort und den Kurs nicht ändert, ist es schon ganz bequem, wenn man zwischendurch kurz runter gegen kann oder sich draußen kurzzeitig hinlegen kan. Steuern war für meine erste Schicht in diesem Fall aber besser, da mein Magen die anfänglichen Wellen, nicht besonders mochte. Das Meer beruhigte sich allerdings schnell und meine anfängliche Übelkeit nahm ab. Eine Stunde vor der Insel Anholt wurde der Wind plötzlich stärker und die Wellen fies. Ich war froh, als wir den Hafen erreichten. Es dämmerte auch schon. Der Hafen war voll. Allerdings auch nur, weil alle Boote längseits lagen und nicht wie vorgesehen an den Heckbojen. Wir entdeckten die EigenArt, die sich tapfer am Vortag nach Anholt aufgemacht und dort einen Tag verbracht hatte. Geschickt parkte Jan in die enge Lücke hinter der EigenArt. Als erstes wurde natürlich die Gastlandflagge gewechselt. Die schwedische hing nun lange genug.

Von der Insel haben wir an dem Abend leider nicht mehr viel gesehen. Abgesehen von dem Weg zu den Toiletten. Der hat aber schon ein schönen Eindruck von der sandigen, hügeligen Insel und dem breiten Strand mit dem feinen, weißen Sand vermittelt. Zurück in Dänemark! Endlich wieder richtiger Strand, den hatten wir seit der baltischen Küste nicht mehr gesehen. Da wir am nächsten Tag gleich weiter wollten, um die Pause des Starkwindes zu nutzen, konnten wir uns die Insel leider nicht weiter anschauen. Doch irgendwann bekommen wir bestimmt mal wieder die Gelegenheit dazu. Und schöne Strände werden wir in den nächsten Tagen wohl noch öfter sehen.

 

Wir verlassen Donsö nicht lange nach Sonnenaufgang…

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…und bekommen noch etwas von den westschwedischen Schären zu sehen…

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…und auch einen kleinen Felsen auf dem man Robben erkennen kann (, wenn auch nicht so gut auf den in der Auflösung reduzierten Bildern hier).

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Etwa 10sm vor Anholt frischt der Wind auf und es wird noch ein sportliches Segeln aus dem Tuckertag.

DCIM100MEDIA

 

 

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