Donsö, SWE

Als wir am nächsten Tag gegen Mittag den Hafen verließen, zogen schon wieder dunkle Wolken vor die Sonne. Wir fuhren gefolgt von der EigenArt vom Stadthafen durch den Göteborger Hafen Richtung Schärengarten. Die Wellen standen vor allem in der breiten Hafeneinfahrt hoch durch den starkern Wind der vergangenen Tage. Es waren nur 15 Meilen bis zu der Insel, die wir uns ausgesucht hatten und als Absprunghafen durch das Kattegat an die dänische Ostküste nutzen wollten. Wir passierten drei riesige Marinas mit unglaublich vielen Mästen. Die Yachhäfen sind hier im Kattegat oft sehr viel größer, als die Yachhäfen, die wir bisher auf unserer Reise gesehen hatten. Sobald wir das Hafengebiet verlassen hatten, zogen wir die Segel hoch und fuhren so um einige Inseln herum nach Donsö.

Der Yachthafen lag versteckt hinter einer Mauer an der zwei große Frachtschiffe lagen. Er war für die kleine Insel auch relativ groß. Es lagen nur ca ein Dutzend fremde Yachten im Hafen. Auch hier waren die meisten Deutsche, die auf gutes Wetter zur Heimreise warteten. Kurz nach dem wir ankamen fing es an zu regnen und etwas später kam auch Gewitter dazu. Bis in die Nacht zogen Blitze durch den Himmel gefolgt von lautem Donnern. Das Gewitter dauerte ungewöhnlich lange und war sehr nah. Aber drinnen im Boot war es wie immer sehr gemütlich und festgemacht am Steg mit abgestellten Strom und deutlich höheren Mästen neben uns, empfanden wir es als ungefährlich.

Den nächsten Tag, den wir wegen des Wetters ebenfalls in Donsö blieben, verbrachten wir damit Dinge zu erledigen, die schon lange darauf warteten erledigt zu werden. Wir putzten, räumten die Lebensmittel auf und machten Bestandsaufnahme. Wir holten das Dinghi vom Rücken der Atacama und schrubbten es wie wild, um es nach dem trocknen zusammen zu falten. Und Jan ist in die Backskiste gekrochen und hat Getriebeöl, Dieselfilter und Wasserpumpe kontrolliert. Zu guter Letzt gingen wir joggen. Wie immer getrennt, doch die Insel war so klein, dass wir uns auf der anderen Seite in die Arme liefen.

Am nächsten Tag würde der Wind endlich nachlassen und es würde endlich nach Dänemark weitergehen. Dies war also nach langer Zeit der letzte schwedische Hafen und wir kommen der Heimat immer näher.

 

Wir verlassen Stockholm mit unser traditionellen Segelsituation – Starkwind von vorn.

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…um in einem Hafen in den Schären vor Göteborg auf besseres Wetter zu warten.

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Donsö ist eine kleine Stadt, quasi ein Vorort Göteborgs…

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…auf einer kleinen Insel, auf er wir nichts sensationelles Entdecken können, aber schön ist es dennoch…

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… und im Hafen ist es trotz regem Fährbetrieb relativ ruhig.

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