Trosa, SWE

Von Södertalje ging es am nächsten Tag weiter raus aus dem Kanal zurück an die schwedische Ostküste. Ziel war heute Trosa. Es war ein Freitag und es waren viele Boote auf dem Weg nach Trosa. Der Hafen war schon ziemlich voll. Wir fanden einen Platz zwischen 2 Heckpfählen und parkten ein. Laut Hafenhandbuch sollte der Hafen an dieser Stelle 2 m tief sein. Jan merkte schnell, dass das nicht der Fall war und das Echolot bestätigte sein Gefühl. Wir saßen mindestens 10 cm im Schlick. Nach dem Festmachen, steckten wir den langen Bootshaken ins Wasser. Als wir ihn rauszogen war er am Ende voller dichtem, grauen Schlamm. Die Atacama reagierte auch kaum noch auf Bewegungen an Bord. Selbst wenn wir uns an einer Seite rausgelehnten, krängte sie sich nicht mit. Es würde eine ruhige Nacht werden! Der Hafenmeister versicherte uns, das der Pegel auf dem niedrigsten Level sei und auch bei Änderung der Windrichtung nicht mehr sinken würde. Unten diesem Umständen hatten wir nichts zu befürchten und würden den Hafen am nächsten Tag auch wieder verlassen können.

Als wir auf unsere Erkundungstour starteten, fanden wir eine bezaubernde kleine Stadt. Vom Hafen aus verlief ein ca 5 m breiter Fluss ins Land. An beiden Uferseiten befanden sich private Bootsanleger. Neben den Ufern waren Wanderwege, direkt dahinter viele kleine, bunte Häuschen. Die Stadt lag entlag des Flusses. Hinter der ersten Häuserreihe lag parallel zum Fluss auf beiden Seiten eine Fußgängerzone mit kleinen Cafés, Restaurants und Läden. Es war eine wirklich schöne, bunte und belebte Stadt.

Auf dem Rückweg kamen wir an einer Pizzaria vorbei. Es roch so gut, dass wir uns zwei riesen Pizzen gönnten. Eigentlich versuchen wir der Versuchung essen zu gehen zu widerstehen, da die Preise unglaublich hoch sind. Es hatte sich gelohnt. Zurück im Hafen, stellten wir fest das Bosse Lasse oder Lasse Bosse, Schwedens beliebteste Band für Tanzmusik, heute ein Konzert direkt neben dem Hafen geben würde. Von 20 bis 1 Uhr spielten sie auf einem großen abgesperrten Areal. So war es auch – laute schwedische Volksmusik. Wie immer tanzten die Schweden ausgelassen ihre Standardtänze.

Wir hingegen informierten uns ūber den Göta Kanal und diskutierten hin und her, ob wir durch ihn oder wie geplant an der Ostküste nach Hause fahren sollten. Alle die ihn kannten waren begeistert und rieten uns diese Route zu wählen. Am Ende des Abend entschieden wir uns dafür und waren erleichtert eine Entscheidung getroffen zu haben. Mit unseren Gedanke waren wir inzwischen schon auf dem Heimweg. Wir hatten viel erlebt und gesehen und mit Stockholm das letzte Ziel erreicht. Nun sollte noch ein weiterer Höhepunkt mit neuen Herausforderungen kommen und wir freuten uns drauf.

Bei kräftigem Gegenwind Motor-Segeln wir den Södertalje-Kanal nach Süden Richtung Trosa.

DCIM100MEDIA

 

Was uns auf Anhieb gut gefällt…

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…und wir uns auf den Weg machen durch das Städtchen.

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