Broken, SWE

Obwohl uns Trosa so gut gefiel, entschieden wir uns dazu am nächsten morgen weiterzufahren. Die Wetterprognosen kündigten für den Abend ein Unwetter an, also wollten wir auf keinen Fall ankern, sondern lieber in einem geschützten Hafen die Nacht verbringen.

Der Tag fing sonnig an und wir motor-segelten durch die hier schroffen Schären vor Nykoping und Oxelsund zu einer sehr kleinen Insel mit dem Namen „Broken“. Die Fahrt ist wieder spannend und wunderschön. Die Schären sind hier wieder ein bisschen anders, wieder etwas eigen.
Auf Broken hat der Segelclub von Nykoping einen kleinen Naturhafen ausgebaut und heißt auch Gäste willkommen. Da es Wochenende ist und in unserem Handbuch stand, daß der Hafen am Wochenende schnell überfüllt ist, sind wir zeitig los und auch früh im Hafen.

Wir schmeissen unseren Heckanker zwischen die bereits dort liegenden Boote und machen an dem kleinen Schwimmsteg in der inneren Bucht der Insel fest.  Der Himmel hat sich bereits zugezogen und wir machen uns auf unsere übliche Expedition, die Insel zu erkunden. Mit Kamera und einer Flasche Wasser bewaffnet, stolpern wir durch die trockene Vegetation der Insel und machen uns Gedanken, wie wir wohl unseren Pilotfilm für unsere neue TV Serie „Lost & Broken“ unter die Leute kriegen.

Wir entdecken eine Badestelle und gehen gleich darauf eine Runde schwimmen. Da es auf der Insel kein fliessend Frischwasser gibt, kommt unsere Solarshower wieder zum Einsatz. Nach dem Duschen wird noch kurz unsere Angelleine mit den Heringshaken ins Wasser gehalten und 3 Sekunden später eine etwa 25cm lange Aborre aus dem Wasser geholt. Nach dem Ausnehmen bleibt nicht viel von dem Fisch, aber als Vorspeise schmeckt sie gebraten ausgezeichnet.

In der Nacht zieht dann ein recht heftiges Gewitter über die Insel und beschert uns eine unruhige Nacht – es regnet Eimer und gibt ein Feuerwerk aus Blitzen.

Wir beschließen den Schlaf am nächsten Tag nachzuholen und in der Bucht zu bleiben. Der Pinnenpilot – ein automatischer Kurshalter, der für uns gerne steuert – muss repariert werden, was etwas Zeit für das Anmischen und Aushärten des Epoxys braucht, und wir bleiben faul. Die Sonne scheint, es ist super warm und wir relaxen und baden. Am diesem Tag fangen wir noch eine etwas größere Aborre. Johanna ist dran sie auszunehmen. Es ist das erste mal, daß sie einen Fisch ausnimmt. Es klappt gut und er wird am Abend zusammen mit Maiskolben und Würsten auf unserem Grill am Ufer gegrillt.

Ein super Tag.

 

Es geht weiter durch die schwedischen Schären und das Wetter bietet uns wieder Sonnenschein und Schwachwind.

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Das Fahrwasser ist spannend, aber schön… IMG_3894

 

…und wir erreichen die Einfahrt von Broken am frühen Nachmittag.DCIM100MEDIA

 

Wir liegen hier hauptsächlich zwischen den Vereinsmitgliedern des Nyköpinger Segelclubs…

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…dessen Vereins-Wochenend-Hafen die Insel bildet…

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…und mit welcher sie sich wirklich Mühe geben.

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Hier haben wir unsere Badestelle etwas Abseits des Kindertrubels gefunden.

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Johanna nimmt ihren ersten Fisch aus…

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…der anschliessend gegrillt wird…

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…und extrem lecker schmeckt, zu den Maiskolben…

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…und unseren Tisch bereichert.

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