Södertalje, SWE

Am nächsten Tag verließen wir die Mälaren durch den Södertalje Kanal. Hier passierte wir unsere zweite Schleuse. Da in der Schleuse gerade ein Frachter war, machten wir am Steg fest. Als der Frachter raus fuhr, öffneten sie die Schleuse erst eine Stunde später für uns. Die Zeit nutzen wir um herauszufinden, dass wir am Automaten ein Ticket ziehen mussten, was kompliziert war, da es nicht auf englisch beschrieben und komischerweise die ersten paar Leute, die wir ansprachen kein schwedisch sprachen. Die dritte Person konnte dann genug schwedisch, um uns zu helfen.

Wir wollten in Södertalje übernachten und fuhren in den großen Hafen direkt hinter der Schleuse. Er war ziemlich leer. Weil es schon 15.30 Uhr war, hatten wir uns schon Sorgen gemacht, keinen Platz mehr zu finden. Aber da es Ende Juli ist, gehen die Ferien und damit die Hauptsaison zuende. Nach dem Anlegen schauten wir uns die Stadt an. Sie war anders, als alles, was wir bisher in Schweden kennengelernt hatten. Es war eine Industriestadt mit hässlichen Gebäuden und einen hohen Ausländeranteil. Was wir hauptsächlich kennengelernt hatten, waren kleine hübsche Städte mit reichen Schweden in schicken Villen. Das Stadtzentrum war dann aber auch ganz freundlich. Es lag an einem Seitenarm des Kanal und hatte eine belebte Einkaufsstraße mit vielen Läden und Shoppingcentern.

Vom Boot aus hatten wir einen guten Blick auf den Kanal und auf den Anleger, an dem Boote wartete. Später am Abend fuhren dann auch Frachtschiffen durch den schmalen Kanal. Unten im Bauch der Atacama klang es, als wären wir in einer Schräddermaschine. Das Wasser leitete die lauten Geräusche der Schraube extrem. Aber es war spannend zu sehen, wie die Frachter so nah kamen und anhielten, um auf die Schleuse zu warten.

 

Durch den Södertaljekanal geht auch der Verkehr weiter hinein in die Mälaren. Frachtschiffe haben Vorrang hier in der Schleuse und wir müssen warten…

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…bevor wir in der Schleuse wieder auf Ostseepegel runtergelassen werden.

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Um dann in den Hafen von Södertalje festzumachen…

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…um festzustellen, daß die Stadt hauptsächlich von Scania und AstraZeneca lebt und nicht vom Tourismus und es auch nicht viel zu sehen gibt…

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Das beste was wir in der Stadt fanden:

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Daraus wurde natürlich gleich: „Jeder Tag ist ein Bier Tag!“

 

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