Rastaholm, Mälaren, SWE

Von Stockholm ging es dann am nächsten Tag weiter in den See Mälaren mit dem Ziel Rastaholm. Die Fahrt war spannend. Von Stockholm aus mussten wir als erstes auf die Öffnung einer Brücke warten, um in einen Kanal einzufahren. Die Tour ging durch ein Hafencity ähnliches Viertel, gesäumt mit schönen Neubauwohnungen direkt am Wasser. Als nächstes folgte eine Schleuse. Unsere erste Schleuse überhaupt. Wie auch vor der Brücke gab es keine Möglichkeit festzumachen, daher drehten wir zusammen mit den anderen Booten unsere Runden bis zur Öffnung. In der Schleuse wurde das Wasser reingelassen. An Taue an den Seiten konnte wir uns und das Boot ganz bequem festhalten. Es war wesentlich einfacher und unkomplizierter, als wir dachten. Nach der Schleuse kam dann noch eine Brücke unter der konnten wir aber durch fahren. Wir sind 12 m hoch, die Brücke war 15 m hoch. Obwohl wir einen guten Puffer hatten hatten, war es spannend. An den Ufern war viel los. Die Menschen gingen spazieren oder nutzten jede freien Platz, um sich hinzulegen oder ins Wasser zu springen. Kurze Zeit später waren die Ufer kaum noch bewohnt und außer Wäldern und kleinen Inseln war nichts zu sehen.

Rastaholm lag auf so einer kleinen Insel, ca. 500 m lang. Die Insel war durch einen Steg, der auch als Anleger diente, mit einer großen Insel verbunden. Auf der kleinen Insel gab es nur ein Restaurant und die Marina. Auf der Uferseite der größeren Insel gab es auch nur einen großen Parkplatz. Von der kleinen Insel aus fährt eine Fähre u.a. nach Stockholm, mit der fuhren viele Insulaner, die dann auf dem Parkplatz parkten.

Nachdem anlegen suchten wir uns einen Steg und sprangen ins Wasser. Endlich Abkühlung von der Hitze! Am Abend unterhielten wir uns mit einem ältere deutschen Ehepaar neben uns. Sie gabe uns viele Tipps, da sie schon das 5. Jahr in Folge an der schwedischen Küste segelten.

Am nächsten Tag starten wir gegen Mittag nach Birka. Da ein Gewitter aufzog und wir planten bei Birka zu ankern, entschieden wir uns die 2 nm zu dem geschützten Hafen zurückzufahren. Wir blieben also noch einen zweiten Tag in dem kleinen Hafen auf der kleinen Insel und genossen die Sonne und vor allem das Baden.

 

An Stockholms ehmaligen Hafenfort vorbei…

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…geht es unter eine Klappbrücke und durch eine Schleuse durch den regen Verkehr von Stockholm…

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… weiter durch die Vororte…

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… wo manche Anwesen ausgefeilte Stegsysteme und Treppen besitzen…

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…unter noch mehr Brücken hindurch. Diesmal mit Leitplanken…

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….bis hinein in die Mälaren, nach Rastaholm, wo wir gleich erstmal nach einer ruhigen Badestelle suchen – die hier wars nicht.

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Der Hafen ist günstig und nicht weit von Stockholm und es sind viele Familien-Motorboote hier…

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…während wir uns langsam durch unsere mitgebrachten Proviantreserven arbeiten. Die Auswahl schränkt sich langsam ein…

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… aber das macht nichts, denn uns kann es kaum besser gehen…

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