Ingmarsö, SWE

Nachdem wir in Paradisviken noch einmal baden waren, haben wir den Anker hochgezogen und sind weiter gefahren. Heute wollten wir in den Südhafen von Ingmarsö. Da die Bucht Paradisviken an der Westküste der Inseln Ingmarsö lag, waren es nur ca 4 nm bis zum Südhafen der kleinen Insel. Damit war diese Tour bis jetzt unsere kürzeste. Der Hafen von Ingmarsö war sehr klein, doch da wir Mittags ankamen, hatten wir keine Probleme einen Platz zu finden. Im Hafen lagen hauptsächlich schwedische Familien. Kleine Kinder rechts und links. Es war warm und wir spannten als erstes unser Sonnensegel auf.

Da das Cockpit im Windschatten lag und es uns im Boot zu heiß wurde, entschieden wir uns Zuflucht im Schatten der Wälder zu suchen und die Insel zu erkundschaften. Wir hatten eine Karte mit vielen Wanderwegen. Wir entschieden uns für die gestrichelte, deren Wege sehr schmal waren. Nach kurzer Zeit kamen wir zu einer Badestelle an einer geschützten Bucht. Es gab einen kleinen Strand und einen Steg und auch hier wirkte es mehr wie ein See, da die Bucht fast geschlossen und das Wasser ganz ruhig war. Da es uns zu voll war, entschieden wir uns noch etwas weiter zu wandern. Wir pflückten Blaubeeren und trafen Schafe und Kühe. Irgendwann führte der Weg an ein paar Häusern an der Küste vorbei. Ein Mann kam zu uns und erklärte uns, dass die Besitzer der Häuser im Streit mit dem Tourismuszentrum waren, weil diese Wanderouten auf privat Grundstücken ausweisen. Er war sehr nett. Wir entschuldigen uns und fragten nach einem Weg zurück. Dann verliefen wir uns noch weiter. Wir waren an einer Dreierkreuzung und mussten nicht mehr woher wir kamen und wohin wir sollten. Wir liefen zu einem Haus auf einen Berg und fragten eine alte Dame. Sie war auch sehr freundlich und hilfsbereit. Wir mussten noch zwei Männer fragen, um endlich den richtigen Weg zurück zu finden.

Zurück an der Badestelle gingen wir dann endlich baden. Nach dieser langen Wanderung und vollig zerfressen von Mücken genossen wir das Wasser. Nachher lagen wir auf dem Steg und ließen uns von der Sonne trocknen. Der Weg zurück zum Hafen kannten wir. Trotz der tausend Mücken und der müden Beine, hatten wir einen tollen Tag.

 

Der Hafen von Sumphamn ist überschaulich…

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…und neben dem Hafenbüro, einem Klo und einer Dusche gibt es noch das Wohnhaus der Hafenmeisterin im Hintergrund…

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Es gibt eine Kiesstraße über die Insel, die restlichen Wege zu den Häusern sehen so aus…

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… oder so…

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Der Wegesrand im Wald ist gesäumt mit Blaubeeren…

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…und am Ende des Tages gehen wir nochmal in dieser Bucht schwimmen.

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2 Kommentare zu „Ingmarsö, SWE“

  1. Hi ihr beiden, das sieht ja paradiesisch aus! Ich bin leider erst zum zweiten Mal dazu gekommen, euer Blog zu lesen, das sehr schön geschrieben ist. Und schöne Fotos hat es auch. Ich wünsche euch noch eine ganz tolle Zeit!

    Wir sind ziemlich beschäftigt. Unser Sohn ist jetzt 4 Wochen alt und hat ständig Bauchweh und wir lernen jeden Tag Dinge, die man vorher nicht kannte (z. B. lass NIE die Mutter Limo holen, denn dann will das Baby garantiert genau DANN gefüttert werden und Vatti steht da wie ein gestresster Pudel mit schreiendem Kind). Sarah trägt die Hauptlast, da ich normal weiter arbeite. Aber es gibt natürlich auch viele schöne Momente. Ich schicke euch gleich mal 1 oder 2 Fotos (aber nicht beim Wickeln obwohl ich das inzwischen ganz gut kann!).

    Liebe Grüße

    Wolf

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