Degerby, Åland Inseln

An diesem Tag war Degerby unser Ziel. Nach der Erfahrung in der Bucht von Kökar (voll belegter Hafen), sind wir am nächsten Morgen noch rechtzeitiger los gefahren. Um 14 Uhr kamen wir in Degerby an. Der erste kleine Hafen war auch hier schon voll. Laut Karte sollte um die Ecke noch ein zusätzlicher Gästesteg liegen. Hier gab es auch noch viele freie Plätze, was sich kurz nach unserer Ankuft auch schnell änderte.

Am Nachmittag gingen los, die Gegend zu erkunden. Zuerst bezahlten wir die Hafengebühr bei dem Hafenmeister, der hatte sein Büro lustigerweise auf einem Motorboot. Im Hafen gab es neben einem großen Restaurant ein kleines kostenloses Museum. Das Museum war ein kleines Haus indem ein Fischer gewohnt hatte. Alle Zimmer, es waren zwei, waren noch so eingerichtet wie früher. Das Museum war süß gemacht, aber nach 5 Minuten waren wir wieder draußen. Wir liefen durch das kleine Dorf, was auch nur 5 Minuten dauerte. Es war sehr hübsch. Neben den schönen Holzhäuser, die meisten in rot gestrichen, gab es den zweiten kleinen Hafen, einen Fähranleger, einen Supermarkt, eine Bibliothek, eine Touri-Info und einen Minigolfplatz. Der Supermarkt war voller Touristen. Mit dem Handy in der Hand spürten wir das lokale Wifi auf und ließen uns auf einer Bank neben der Bibliothek nieder. Hier blieben wir eine ganze Weile, um unser Tagebuch zu aktualisieren und Emails zu checken.

Als wir zurück zum Steg kamen, war dieser sehr belebt. Es waren viele Finnische und Schwedische junge Leute und Familien unterwegs. Die Åland Inseln sind übrigens unabhängig, gehören aber zu Finnland. Es wird schwedisch gesprochen. Sie haben ihre eigene Flagge und ihre eigenen Nummernschilder, ganz ohne europäische Flagge. Da wir die Åland Inseln bei unserer Reiseplanung nicht wirklich auf dem Schirm hatten, mussten wir jetzt ihr im Degerby erstmal unsere achte Gastlandflagge kaufen.

Wir starteten unser Abendprozedere, in dem Sauna für mich schon fester Bestandteil war. Hier die erste Sauna mit Tisch für die Bierdosen.

Da uns dieser Ort so gut gefiel, entschieden wir uns am nächsten Tag auch noch zu bleiben. Degerby war damit der erste Hafen, indem wir länger geblieben sind, weil wir es wollten und nicht weil der Wind es so wollte.

Der nächste Tag war super. Es war perfektes Wetter für einen Urlaubstag am Meer. Wir schliefen aus und frühstückten gemütlich. Während Jan sich die Haare kurz rasierte, ging ich schon vor zum 2 km entfernten Strand. Es war ein schöner Weg durch den Wald entlang vieler schöner Grundstücke mit bunten Häuser und privaten Bootsanlegern im Garten. Der kleine Strand war auch sehr schön. Und es gab sogar zwei Sprungbretter, 3 und 5 m hoch. Ich entspannte in der Sonne bis Jan angejoggt kam und wir baden gingen. Wir genossen die Abkühlung und schwammen eine ganze Weile. Zitternd und kreischend sprang ich sogar vom Fünfer. Abends ging ich auch noch einmal laufen und danach in die Sauna. Es war wieder einmal ein toller Tag!

 

Angekommen in Degerby, auf der Insel Degerö erkunden wir erstmal das Museum. Das geht schnell..

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…der Hafen besteht nur aus einem Steg und das Hafenbüro aus einem kleinen Motorboot…

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Während sich der Hafen rasch füllt…

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… machen wir uns auf die Suche die Gastlandflagge der Aland-Inseln zu besorgen, die so aus sieht…

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…dabei besteht das Dorf nur aus einer Kreuzung in der Nähe des Fähranlegers und aus ein paar Bootshäusern.IMG_2634

 

Es ist ein kleines Paradies…

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Ich schneide mir die Haare, mach ein auf sommerlich….

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… und wir beschließen einfach einen Tag hier zu bleiben, baden zu gehen und am Strand zu faulenzen…

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