Burgstaaken, Fehmarn

Nachdem wir endlich fertig mit den Vorbereitungen waren, sollte es am 01. Mai endlich losgehen. Wir verließen unseren Heimathafen Burgstaaken auf Fehmarn um 12 Uhr mit dem Ziel Warnemünde. Nach einer halben Stunde stellten wir einen Motorschaden fest. Eine Warnhupe schrie auf. Jan vermutete ein Problem mit der Temperatur. Da wir nicht wussten, wie lange der Motor noch durchhalten würde, ließen wir ihn aus. Wir versuchten also soweit es ging unter Segel zurück in den Burgstaaker-Hafen zu kommen. Wir kreuzten also im zackzack bei regem Gegenverkehr durch die enge Fahrinne. Eine schweisstreeibende Angelegenheit und soviel Action hatte ich bisher noch nie mitgemacht. Alle paar Meter mussten wir wenden, Segel neu durchholen und wie wild kurbeln. Die anderen Segler haben uns entgeistert angeschaut und wir riefen ihnen nur etwas von Motorschaden zu. Bei dem letzten Manöver, als wir nur knapp ein anderes Schiff passiert hatten, drückte uns der Wind beinahe auf eine Boje. Im letzten Moment hat Jan den Motor angeschalten, der glücklicherweise auch anspring, und uns sicher zurück in den Hafen. Da waren wir nun – zurück in Burgstaaken. Abgehetzt, enttäuscht und voller blauer Flecke. Wooohoo. Da Feiertag war, kam der Mechaniker erst am nächsten Tag. Da das ein Freitag war, konnte er Ersatzteile erst am Montag bestellen. Am Mittwochabend war der Motor dann endlich repariert!

Trotzallem hatten wir noch ein paar schöne Tage auf Fehmarn. Das Wetter war schön und wir haben Spaziergänge und Fahrradtouren gemacht. Wir haben letzte Vorbereitungen getroffen und unseren ersten Einkauf mit unserem neuen roten Hackenporsche erledigt. Da die letzten Wochen, insbesondere die letzten Tage sehr anstrengend waren, haben wir die Zeit genutzt und neue Energie gesammelt. Wir sind froh, dass es hier zuhause passiert ist und nicht in irgendeinem kleinen Hafen in Litauen.

Am Donnerstagmorgen haben wir Burgstaaken dann das zweite mal verlassen. Dieses mal haben wir uns wegen Wind und Wellen Gedser in Dänemark als Ziel gesetzt. Auf Halbwindkurs bei einer Windstärke von 5-6 kamen die 1-2 m hohen Wellen von hinten und brachten die Atacama ordertlich zum schaukeln. Schon nach kurzer Zeit wurde mir schlecht. Die 6 Stunden Tour von Burkstaarken bis Fehmarn habe unter Deck auf dem Boden liegend verbracht. Dieser Platz ist von nun an mein Lieblingsplatz!

 

Der Proviant von 5 überfüllten Einkaufswagen paßt nicht komplett auf ein Foto:

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Auch die Klamotten wollen verstaut werden:

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Die SW Kühlkanäle im Zylinderkopf sind dicht mit Rott der komplette Zylinderkopf muß runter:

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Jeder Raum ist genutzt:

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Da zwischen Wochenende und Feiertage in der Werkstatt nichts passiert, gehen wir spazieren und machen Fahrradtouren:

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Gelb auch ohne Sonnenschein:

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Die Fehmarnsundbrücke hinter dem Binnensee:

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